Wussten Sie schon?

  • ..., dass wir zahlreiche Initiativen und Institutionen in und rund um Dresden fördern?
  • ..., dass unser Notariat bereits seit 23 Jahren besteht?
  • ..., dass die Parteien in Gesellschaftsrechtangelegenheiten sich nur über den Notar an das Gericht wenden können?
  • ..., dass der Notar mit seiner Tätigkeit zum effektiven Verbraucherschutz beiträgt?
  • ..., dass die mit Hilfe des Notars errichtete Patientenerklärung (ohne Vollmacht) nur 30,94 € kostet ?
  • ..., dass beim Notar Ihre persönliche Steueridentififkationsnummer vorgelegt werden muss?
  • ..., dass man sein geistiges Eigentum beim Notar schützen lassen kann?
  • ..., dass vorsorgende Rechtsdienstleistungen, die sowohl beim Notar als auch vom Anwalt angeboten werden, beim Notar in der Regel nur ein Drittel der Regelgebühren des Anwalts kosten?
  • ..., dass der Notar viele Aufgaben im Gesellschaftsrecht übernimmt?
  • ..., dass der Notar - anders als die meisten Anwälte es tun - seine Haftung nicht beschränkt?
  • ..., dass der Notar unparteiischer Berater der Parteien ist?
  • ..., dass der Notar auch betreuend Rechtsrat erteilt auf Rechtsgebieten, auf denen er nach dem Gesetz tätig werden kann?

Notar - Organ der vorsorgenden Rechtspflege

Der Notar ist unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes, welches zu den ältesten Rechtsberufen Europas zählt. Abgeleitet vom lateinischen notarius - "Geschwindschreiber" - hat sich der Notar über die Jahrhunderte von einem einfachen Schreiber zu einem eigenständigen Berufsstand im Dienste der vorsorgenden Rechtspflege entwickelt.

Notare sind hochqualifizierte, erfahrene Juristen, deren fachliche Qualifikationen aber auch soziale Kompetenzen während der Ausbildungszeit und ständiger Fortbildungen besonders gefördert werden. In Sachsen übt ein Notar sein Amt hauptberuflich aus (Nur-Notariat), anders als in anderen Bundesländern, in denen Notare gleichzeitig auch den Anwaltsberuf ausüben (Anwaltsnotariat).

Derzeit amtieren ca. 9000 Notare in Deutschland. Sie alle unterstehen einem strengen bundesweiten Standesrecht, festgeschrieben in der Bundesnotarordnung (BNotO). Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über den Beruf des Notares und seine Aufgaben.

Konrad aus Dresden will von der V.KG aus Berlin eine Eigentumswohnung in Dresden kaufen. Der Geschäftsführer von der V. KG will zur Beurkundung nicht erscheinen, sondern in Berlin später nachgenehmigen.  Konrad beurkundet nun vor dem Notar mit einem vollmachtlosen Vertreter den Vertrag. Durch diesen Vertrag wird zunächst nur Konrad verpflichtet nicht aber die V. KG.

 

Die in Deutschland durch Art. 2 Abs. 1 GG geschützte Vertragsfreiheit ist die Ausprägung des Grundsatzes der Privatautonomie im deutschen Zivilrecht, der es jedermann gestattet, Verträge zu schließen, die sowohl hinsichtlich des Vertragspartners als auch des Vertragsgegenstandes frei bestimmt werden können, sofern sie nicht gegen zwingende Vorschriften des geltenden Rechts, gesetzliche Verbote oder die guten Sitten verstoßen.

Der Begriff notarielle Beurkundung wird umgangssprachlich häufig für sämtliche Vorgänge beim Notar benutzt. Schaut man etwas genauer hin so muss man zwischen der Beglaubigung und der Beurkundung im engeren Sinne unterscheiden.

Der Notar ist unparteiischer Berater der Parteien

Grundsätzlich gilt: der Notar ist immer dann zuständig, wenn zwei oder mehrere Parteien wegen beUnparteilichstehender Gemeinsamkeiten eine vertragliche Regelung brauchen, die ihren gemeinsamen Lebensweg begleitet und sie vor dem juristischen Fiasko bewahrt. Ob ein Vertrag für eine Partei wirtschaftlich sinnvoll ist, kann und darf der Notar nicht entscheiden.

Im Gesetz oder in anderen Bestimmungen kann zwingend die Inanspruchnahme eines Notars festgeschrieben sein. Aber, auch in allen anderen Fällen, z. B. auch beim Abschluss eines Mietvertrages hilft der Notar, sofern die Beteiligten dies wünschen.

+49 (351) 80806-0

Immobilien-Erwerb in „wilder Ehe“? Sichern Sie sich ab!

Hat es „gefunkt“ und die große Liebe ist da, schmieden Paare auch ohne Trauschein oder Lebenspartnerschaftsvertrag gerne große Pläne. Egal, ob Mann und Frau, Frau und Frau oder Mann und Mann – wer im siebten Himmel schwebt, glaubt an die gemeinsame Zukunft. Und ganz oft steht in der Beziehung an 1. Stelle der Wunsch nach den eigenen vier Wänden. Ob Haus mit Garten oder die elegante Eigentumswohnung in der City.

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Das neue Gerichts- und Notarkostengesetz

Am 01.08.2013 ist das neue Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) in Kraft getreten. Die nachfolgende Tabelle listet die Kosten auf, die der Erwerber an Gericht und Notar zu zahlen hat, wenn er einen Kaufpreis bis zur Höhe des in der 1. Spalte ausgewiesenen Betrages zu zahlen hat:

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Bürgernah: Deutlich mehr Rechte in Grundbuchsachen an die Notare übertragen

Kürzere Wege und mehr ortsnahe Ansprechpartner für die Erledigung von Grundbuchangelegenheiten – das will der Gesetzgeber mit den neuen Bestimmungen über die Aufgabenerweiterung für Notare in Sachen der Grundbuchordnung (GBO) erreichen.
Gleichzeitig unterstreichen und stärken die neuen Bestimmungen die Stellung von Notaren in unserem Rechtswesen. Im Ergebnis bedeutet das: Jetzt kann der Notar noch schneller, noch effektiver und damit mandantenfreundlicher als bisher für seine Klienten tätig sein.

Lesen Sie hier das Wichtigste in Stichpunkten, was sich geändert hat:

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